Petri Heil, Fliegenfischen in der Etsch
Die Etsch entspringt am Reschen, bildet zwei Seen, und fließt dann steil nach Glurns. Vor der Stadt mündet der Rambach aus Schweizer Kanton Graubünden.
Der Wasserlauf wird dann interessant für den Fliegenfischer. Unterhalb von Schluderns kommen dann noch der Puni-, Saldur- und der Suldenbach hinzu und die Etsch wird trotz der Uferverbauungen zum ansehnlichen Fluss. Bei Laas, nachdem sie ungefähr 40 km zurückgelegt hat, wird ein Großteil des Wassers für die Stromgewinnung abgeleitet.
Durch dieses Staubecken ist die Etsch zwar nun geschrumpft, aber das Wasser ist meist sehr gut fischbar, da sich ein Großteil der Schwebeteile im Becken absetzt und keine hydroelektrisch bedingten Abflussschwankungen vorkommen. Durch die Abgabe einer Restwassermenge und das Zufließen weiterer Bäche und Gräben, wird die Etsch aber bald wieder zum Fluss und schafft optimale Bedingungen für den Fliegenfischer.
Unterhalb von Kastelbell, nach ca. 60 km, kommt nun auch wieder das bei Laas abgeleitete Wasser hinzu. Aufgrund der Flussbreite, der kanalförmigen Verbauung und der sommerlichen, gletscherbeeinflussten Trübung bietet nun die Etsch, trotz des hervorragenden Fischbestandes, nur in den Frühlingsmonaten und im September ideale Bedingungen für die Fliegenfischer.
Unten:
Der Flussverlauf der Etsch von der Quelle in Reschen bis Meran.

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